Transformation der Gesellschaft – ein Kettenglied nach dem anderen

Center for the Transformation of Chemistry

Chemie ist in unserem täglichen Leben allgegenwärtig – in 97% aller Produkte in Deutschland steckt Chemie. Die zentrale Herausforderung für die chemische Industrie ist ihre Abhängigkeit von fossilen Quellen sowohl als Energielieferant als auch Rohstoffbasis. Das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) wird in einem transdisziplinären Ansatz und mit strukturierter Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die Chemie zu einer Kreislaufwirtschaft transformieren!


Nachrichten zu Transformation

Wie die Chemieindustrie klimaneutral werden will

beleuchteter Industriepark in Leuna
Bild: Lucas Bäuml

Die chemische Industrie in Deutschland steht vor einer Herkules-aufgabe. Will Deutschland bis 2045 klimaneutral werden, dann muss auch der drittgrößte Industriezweig seinen Treibhausgasausstoß auf null herunterfahren und alle seine Prozesse defossilisieren. Im Jahr 2020 wurden mit 40 Millionen Tonnen CO2 Treibhausgase emittiert. weiterlesen…12.05.2022, F.A.Z.


Wissen schafft Perspektiven für die Region!

Gründung zweier Großforschungszentren
© Adobe Stock / whyframeshot

In der sächsischen Lausitz und im mitteldeutschen Revier werden zwei neue Großforschungszentren entstehen. „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ist ein Ideenwettbewerb des BMBF, des Freistaats Sachsen und des Landes Sachsen-Anhalt, der auf dem „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ basiert.
weiterlesen…10.05.22, BMBF,


Computer-designed repurposing of chemical wastes into drugs

Examples of small molecules recycled from various types of industrial chemical waste from across the globe
Fig. 1 from Springer Nature

The interlocking supply chains of chemically derived products are incomprehensibly complex. New tools need to be developed if industry wants to add additional layers of complexity, i.e. a circular economy of innumerable interlocking recycling or repurposing production loops. Grzybowski and coworkers design the repurposing of ~200 waste chemicals into ~300 important drugs and agrochemicals, showing how digital tools might accelerate circularity in the pharma industry. Read more here…


Labore statt Bagger – Vom Braunkohlerevier zur Forschungsregion

© dpa / Patrick Pleul

Sollten die Brennstofflieferungen aus Russland ausbleiben, könnte die Braunkohleverstromung zeitweise wieder verstärkt werden. Langfristig jedoch ist das Ziel klar, der Rohstoff soll im Boden bleiben. Um die Folgen für die Lausitz und das mitteldeutsche Revier zu mildern, wird schon jetzt in den Strukturwandel investiert. weiterlesen…25.04.22, Tagesspiegel


BASF-Chef warnt vor Zerstörung der »gesamten Volkswirtschaft«

BASF-Chef Martin Brudermüller
Bilderechte: Uwe Anspach / dpa

BASF-Chef Martin Brudermüller hat für den Fall eines Importstopps oder längerfristigen Ausfalls von Gas- und Öllieferungen aus Russland vor beispiellosen wirtschaftlichen Schäden für Deutschland gewarnt. »Das könnte die deutsche Volkswirtschaft in ihre schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs bringen« Weiterlesen…01.04.22, Spiegel


The Race to Recycle Carbon Dioxide

View of carbon dioxide recycling plant in Tongyezhen, China
Photo: Carbon Recycling International

Using CO2 to make products is not a new idea. It has been used for nearly a century in the production of urea for fertilizers. Fertilizers‘ „captured“-CO2 is quickly released back into the atmosphere, however, and offers no climate benefits. Mark Peplow’s feature article takes a look at different approaches to CO2 storage and some of the groups of people around the globe looking to make a difference. 31.03.22, Nature


Russische Lieferungen : Ohne Gas nichts los

Bilderechte: BASF SE

Ohne Gas und Öl läuft nichts in der chemischen Industrie, und ohne die chemische Industrie läuft die Wirtschaft nicht: Hinter der Sorge vor einem Gas-Importstopp steckt ein kompliziertes Produktionsnetz. Weiterlesen…29.03.22, F.A.Z.


Furcht um Chemieindustrie

Bilderechte: dpa

Einige treffen solche Sanktionen allerdings härter als andere – so wie die Chemieindustrie. Sie ist nicht nur auf Gas und Öl als Energielieferant angewiesen. Das Gas dient hier auch als Rohstoff, wie für die Produktion von Stickstoffdünger. Doch was passiert, wenn solche Unternehmen nicht mehr beliefert werden können? weiterlesen…22.03.22, MDR


Losing from day one: Why even successful transformations fall short

12/7/21 McKinsey & Company

After 15 years of original McKinsey research on organizational transformations, the results from our latest McKinsey Global Survey confirm an enduring truth: the more transformation actions a company takes, the greater its chances for success. Yet success remains the exception, not the rule. Read more…07.12.21, McKinsey & Company


How the chemicals industry’s pollution slipped under the radar

Illustration: Josep Pratt Sorolla/The Guardian

It’s one of the biggest industries in the world, consumes more than 10% of fossil fuels produced globally and emits an estimated 3.3 gigatons of greenhouse gas emissions a year, more than India’s annual emissions – yet the chemicals sector has largely slipped under the radar when it comes to climate. … “We’re standing in front of a really, really big challenge…” Read more…22.11.21, Guardian


Umwelt in Ostdeutschland – Von der Katastrophe zur Chance?

Bildrechte: MDR Wissen

Nach der Wiedervereinigung erfuhr das Land eine milliardenschwere Erholungskur, die Luft, Wasser und Böden sauberer und so manchen Ort überhaupt erst wieder bewohnbar machte. Das Gebiet des ehemaligen Ostens ist heute – zumindest landschaftlich – grüner denn je. Weiterlesen mit der interaktiven Story: Umwelt in Ostdeutschland, 29.10.21, MDR


Das Erbe der Chemie (S01/E02)

Umwelt in Ostdeutschland
Bildrechte: MDR Wissen

Von der Luft bis in den Boden zeigt diese Doku-Serie, wo unser Handeln Umweltprobleme erzeugt. Zukunftsorientierte Technologien, mutige Menschen und besondere Rohstoffe aus Mitteldeutschland helfen, dem entgegenzuwirken. 28.10.21 ∙ Umwelt in Ostdeutschland ∙ MDR


Kohleausstieg: Bund bestätigt Leuchtturmprojekte von Halle (Saale) und dem Saalekreis

Industriepark in Leuna

Die Stadt Halle (Saale) und der Saalekreis hatten schon frühzeitig im Herbst 2019 mit der Vorbereitung des Strukturwandelprozesses begonnen. Im Saalekreis den Neubau des Bioeconomy-Hubs sowie die Erweiterung des Chemieparks in Leuna und die Weiterentwicklung des MerInnoCampus in Merseburg. weiterlesen…10.04.21, H@llAnzeiger


Chemie unter Strom

Bilderechte: obs

Eine vergessene Episode aus der 1960er zeigt nicht nur die Irrungen bundesdeutscher Energiepolitik. Sie macht eindrücklich die enorme Bedeutung der Energieversorgung für die chemische Industrie klar. Es braucht neben Rohöl eben auch sehr viel Energie, um Kunststoffe, Schäume, Lacke, Pflanzenschutzmittel und selbst Zusatzstoffe für Nahrungsmittel herzustellen. Weiterlesen… 01.04.21, F.A.Z.


Ausbildung im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung

Was macht eigentlich eine Auszubildende zur Chemielaborantin? Wie sehen die Aufgaben eines angehenden Physiklaboranten aus? Was macht die Ausbildung zum Laborant am MPI für Kohlenforschung besonders? Die Auszubildenden des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung zeigen ihre Arbeitsplätze und erzählen, was sie an der Arbeit in dem Institut begeistert.


Forschungsinstitute hemmen Start-ups bei der Ausgründung –„Wir verspielen in Deutschland unsere Zukunftschancen“

(Foto: imago/PhotoAlto)

Immer weniger Start-ups gelingt die Unabhängigkeit von Forschungsinstituten. Gründer und Start-up-Verbände fordern Reformen – und nehmen die neue Bundesregierung in die Pflicht. In der Kritik stehen unter anderem die Fraunhofer Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz Gemeinschaft und die Helmholtz Gemeinschaft. weiterlesen…15.09.21, Handelsblatt


Forschungs- und Innovationsstandorte für Künstliche Intelligenz

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Die Sächsische Staatsregierung hat die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz als wichtigen Baustein für das Zukunftsland Sachsen früh erkannt. Es ist unser Ziel, dass Sachsen zu einem der führenden deutschen Forschungs- und Innovationsstandorte für Künstliche Intelligenz bis zum Jahr 2025 wird. weiterlesen…10.09.21, Sachsen.de


Can the world make the chemicals it needs without oil?

BENEDETTO CRISTOFANI/SALZMANART

Petroleum! It’s more than fuel; it’s also the source of thousands of valuable materials: paints, plastics, pesticides and detergents. Scientists break down the hydrocarbons contained in crude oil and natural gas into smaller compounds and then assemble these building blocks into an extremely complex structures. Read more…19.09.19, Science

Hintergrund des Wettbewerbs

Bild für den Wettbewerb "Wissen Schafft Perspektiven für die Region!"
© Adobe Stock / whyframeshot

Wissen schafft Perspektiven für die Region!

In der sächsischen Lausitz und im mitteldeutschen Revier werden zwei neue Großforschungszentren entstehen. „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ist ein Ideenwettbewerb des BMBF, des Freistaats Sachsen und des Landes Sachsen-Anhalt.

mehr zum Hintergrund des Ideenwettbewerbs…


Ein Zentrum für nachhaltige Chemie

Konzept für das Mitteldeutsches CTC-Forschungscampus

Strategische Ziele des CTC

  • Wachstum und Beschäftigung in Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • Resilienz der Chemikalienversorgung in Deutschland und Europa
  • Etablierung einer Kreislaufwirtschaft
  • Senkung des Energie-/Ressourcenverbrauchs
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Aufbau der CHEMRESILIENZ Netzwerks
  • Aushängeschild für Spitzenforschung
  • Entwicklungsperspektive für das Mitteldeutsche Revier
  • Magnet für Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftler sowie Facharbeiterinnen und Facharbeiter
  • Kristallisationsregion für Ausgründungen und Ansiedlungen

mehr zur CTC-Vision…


Kurzvorstellung des CTC

Präsentationen:

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektlaufzeit: 01.11.2021 bis 30.04.2022